Welcome

G'Day,

ich freue mich das ihr auf meinen Blog gefunden habt. Sei jetzt mal dahin gestellt wie ihr hier her gekommen seid und warum ihr euch hierfür interessiert - falls ihr euch hierfür interessiert.
Ob nun durch göttliche Fügung oder zufällig auf seite 2.884.920 bei der Google-Suche nach "Blog" geklickt (Zahl erdacht - Angabe ohne Gewähr), nun seit ihr hier. Lasst die geistigen Ergüsse auf euch einwirken und vielleicht gibt es so manche Passage die euch zum nachdenken anregt.
Eure Meinung zu meinem Geschriebenem ist mir wichtig. Ihr könnt mir auf jedem beliebigen Weg, den ihr wollt mir diese mitteilen. Vielleicht kann man ja auch mal ein wenig über Themen diskutieren?
Ich werde jedenfalls darauf achten keine Post zu veröffentlichen die sinnentleerte Inhalte wie: "Ich war heute einkaufen - Wurst ist allle.", aufweisen. Nein es sollen euch Texte und Videos erwarten die es wert sind zu lesen.
Ihr könnte mich ruhig auf Rechtschreibfehler oder ähnliches aufmerksam machen, bin für alles Dankbar.

regards,
Reygh

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Das LOL-Syndrom.

Youtube - "♫ I'M TYPING LOL ! ♫"

"I'm typing LOL, but i'm not laughing."

G'Day,

nachdem ich das Video geschaut habe und aufgehört habe zu lachen, dachte ich dann doch mal drüber nach. Es ist wirklich so: 99% der Internetnutzer schreiben "lol", doch in Wahrheit lachen sie nicht und da mach ich keine Ausnahme, mir geht es genauso. Doch warum machen wir das?
Nun lol, finde ich, kann viel Bedeuten, wie auch im richtigen Leben ein Lachen viel bedeuten kann (Auslachen, Mit einander lachen, etc.). Man kann lol nähmlich auch zu etwas eher unerfreulichem schreiben, somit auch eine art Entsetzen ausdrücken - Ich bin zum Beispiel so ein Kandidat. Würde ich es aussprechen und nicht schreiben würde es so klingen: "looooooooool", im sinne von: "Oh mein Gott!".
Genug von mir.
Warum lachen wir denn nun in der Cybersprache, aber machen es nicht im echten Leben? Wollen wir unserem Gegenüber einen Gefallen tun? Es wäre ja auch irgendwie unhöflich wenn er uns eine vermeindlich lustige Geschichte anbringt und wir kein "lol" und noch nichtmal ein "xD" schreiben. Vielleicht machen wir es auch weil wir faul sind und den Anderen so schnell wie möglich abspeisen wollen. Also drei kleine Buchstaben hingeklatscht die signalisieren das ich es lustig fand, [x] drücken und hoffen das der Trottel nicht noch was will.
Ich selbst kann es mir nicht erklären warum ich so bin, ich weiss zwar das ich es aus Faulheit manchmal mache, aber garantiert nicht aus böswilligkeit. Nun denn vielleicht fangen wir auch an emotionen vom Netz abzugrenzen? "Alles so virutelle und mein Kumpel mit dem ich gerade chatte sieht mich ja eh nicht, da muss ich auch nicht wirklich lachen, auch wenn es lustig war.", vielleicht spielen sich solche Szenen in unserem Hinterkopf ab.
Oder würdet ihr, wenn ihr euren Freunden gegenüber steht, sie einen echt komischen Witz reißen einfach reglos da stehen und: "lol", sagen? Am besten sogar noch damit kämpfen, bloß nicht wirklich zu lachen. Nein tuen wir nicht, wir lachen wir und freuen uns.
Soll nicht heißen das wir alle wie angewurzelt vor dem PC sitzen und egal was man uns präsentiert nicht wirklich lachen. Die unzähligen Male an denne ich vor dme PC saß und Tränen in den Augen hatte vor Lachen, beweisen es.
Denkt mal drüber nach, denn es zeichnet sich meiner Meinung nach ein nicht so toller Trend ab. Oder geht nach draußen und trefft euch in der Realität (was immer das auch ist), da könnt ihr nicht Tippen (Ja ich weiss, Laptop und so).
Wenn ihr etwas nicht lustig findet, sagt es doch einfach. (Das gilt natürlich nicht für diesen Blogeintrag, der ist zweifellos komisch, also lolt was das Zeug hält!)

regards,
Reygh.

2 Kommentare:

  1. Da halte ich mir doch das richtige lachen in der realen Welt als sehr angenehme Sache denn es ist sogar gesund zu lachen. Und Ware Größe erkennt man auch nur daran das man über sich selbst lachen kann. Also lasst das LoL´n und geht zum richtigen lachen über sonst wird das hier mal ne richtig abgestumpfte Gesellschaft die weder Lachen noch weinen kann. Emotionen zu haben und diese anderen mitzuteilen auf welcher Art auch immer, ist das was uns zu Menschen macht und es uns ermöglicht in unseren gegen über reinzuversetzen.

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