Welcome

G'Day,

ich freue mich das ihr auf meinen Blog gefunden habt. Sei jetzt mal dahin gestellt wie ihr hier her gekommen seid und warum ihr euch hierfür interessiert - falls ihr euch hierfür interessiert.
Ob nun durch göttliche Fügung oder zufällig auf seite 2.884.920 bei der Google-Suche nach "Blog" geklickt (Zahl erdacht - Angabe ohne Gewähr), nun seit ihr hier. Lasst die geistigen Ergüsse auf euch einwirken und vielleicht gibt es so manche Passage die euch zum nachdenken anregt.
Eure Meinung zu meinem Geschriebenem ist mir wichtig. Ihr könnt mir auf jedem beliebigen Weg, den ihr wollt mir diese mitteilen. Vielleicht kann man ja auch mal ein wenig über Themen diskutieren?
Ich werde jedenfalls darauf achten keine Post zu veröffentlichen die sinnentleerte Inhalte wie: "Ich war heute einkaufen - Wurst ist allle.", aufweisen. Nein es sollen euch Texte und Videos erwarten die es wert sind zu lesen.
Ihr könnte mich ruhig auf Rechtschreibfehler oder ähnliches aufmerksam machen, bin für alles Dankbar.

regards,
Reygh

Sonntag, 26. Juni 2011

Nikon Fotowettbewerb.

G'Day,

Zur Zeit veranstaltet Nikon einen Fotowettbewerb: IchBin-Fotowettbewerb. Schaut mal rein, sind ein paar echt gute Beiträge dabei oder erstellt selber ein Bild.
Und wenn ihr schon mal dort seit gebt doch eure Stimme hierfür ab: "Ich bin das Leben".

Regards
Reygh

PS: Nächster Blogeintrag ist bereits in Arbeit!

Mittwoch, 15. Juni 2011

Weichspüler im Kinderzimmer

G'Day

Ist das nicht schön, wenn man am letzten Tag vor diversen Feiertagen einkaufen geht und in den Supermärkten die Bevölkerungsdichte auf 10 Einwohner pro Quadratmeter ansteigt? Die Kassen sind übervoll und trotzdem sieht die Geschäftsleitung keinen Grund Kasse 5, 6, 7, 8, 9 und 10 zu besetzen. So schlängelt man sich durch die Reihen der Wartenden, um noch zum letzten Regal zu gelangen, dem Regal wo der letzte Artikel steht der noch auf dem kleinen Einkaufszettel zu lesen ist – dann endlich raus aus dem Moloch der einen 2 Stunden gefangen hält, die Strafe dafür, dass man Mehl und Butter vergessen hat, obwohl man extra lange vor den Feiertagen einkaufen war.
Nun endlich steht man in der Reihe und muss stehen bleiben, denn ein sehr schönes Naturschauspiel findet vor dem eigenen Einkaufswagen statt: Da liegt der kleine Junge quer auf den Boden im Gang, trampelt und schlägt um sich, Tränen schießen dem kleinen vor Wut in die Augen und du fragst dich: "Verdammt was ist denn mit dem passiert? Der Arme Junge!". Dann hört man, was er mit quengeliger Stimme heraus bringt: "ICH WILL DAS ABER HABEN! ICH WILL, ICH WILL!". Als wäre das schon nicht genug, stellt sich natürlich das Muttertier brav in die einzige Lücke durch die man mit dem Einkaufswagen noch hätte durch kommen können und redet gut auf ihren Kleinen ein: "Nein Justin Kevin Anton, ich habe dir gesagt das du das nicht haben darfst.", noch bevor man mich um gucken konnte, wo denn noch die anderen zwei genannten Kinder seien, ging die, als Kuschelkurs raffiniert getarnte Erziehung weiter: "Justin Kevin Anton, ich wiederhole mich nicht noch einmal...", wie sie jetzt schon das vierte mal sagte, "... steh bitte auf! Sonst wird die Mama aber böse.". Nun kann man förmlich erkennen, dass der kleine Justin Kevin Anton ihr endlich seinen Respekt zollte und kreischte noch lauter als zuvor: "ICH WILL ABER!".
Schweiß steht der Mutter um Gesicht und mit entschuldigendem Lächeln sagt sie: "Ach eigentlich ist er ja ein ganz lieber.". Was in der Tat sogar stimmt, hätten sich seine Eltern nicht fatalerweise entschieden ihn auf diese Art zu erziehen und ihn obendrein auch noch Justin Kevin Anton zu nennen, Mercedes ist doch auch ein schöner Name. Die Mutter beweist dann ungefähr fünf Minuten das Konsequenz heisst, auch Holzwege zu ende zu gehen und transportiert den kleinen Strampler an einer Hand ab. Man geht endlich zum letzten benötigten Artikel im Regal und reiht sich seelenruhig in die Warteschlange ein, die nun mittlerweile bis zur Rolltreppe in den ersten Stock reicht.

Es ist glaube ich unschwer zu erkennen, worauf ich hinaus möchte: Und zwar auf die Alcopops unter den Erziehungsmethoden, sie sehen harmlos und lustig aus, schmecken auch gut, haben jedoch bei übermäßigem Genuss eine verheerende Wirkung. Nun denn, an und für sich klingt das Bild der Antiautoritären Erziehung ja ganz nett: "Kinder sollen sich zu selbstbewussten, kreativen, gemeinschafts- und kontrollfähigen Persönlichkeiten entwickeln.[...] richtet sich nicht gegen Autorität, sondern nur gegen die unnötige Unterdrückung der Selbstentfaltung des Kindes,..." (1) ,da geht doch jedem das Herz auf! Denn schließlich soll sich ja mein Kind selbst entfalten und sein Genie ausleben, schon in frühen Jahren! Wie schon Dietmar Wischmeyer sagte: "... warum kann Lisa nicht still sitzen und nukelt den eigenen Kot vom Finger? Mag's daran liegen das die Eltern hackebreit mit Schürhaken aufeinander losgehen? Nene,[...] Lisa ist ein motorisch hochtalentiertes Mädchen das die Grenzen des bürgerlichen Reinlichkeitstermus via Intelligenz überwunden hat." (2), aber ich schweife ab.
Mit diesen einlullenden und zuckersüß klingenden Worten greift nun das Lauffeuer der neuen Erziehungsmethode um sich. Doch mal ganz ehrlich was bringt es uns?
Die Kinder kommen nach sechs Jahre langem Weichspülprogramm der Erziehung in die Schule und fragen allmählich, warum ich denn bitte auf diesen Typen da vorne hören soll, auf meine Eltern tu ich es ja auch nicht. So kommt es das ich selbst mit ansehen konnte, wie Kinder der 3. und 4. Klasse ihre Lehrerin als Fotze oder Hure bezeichnen. Und wer kann es ihnen verübeln, denn sie wissen nicht was eine Autorität ist, sie wissen nicht was Respekt und gegenseitige Rücksichtnahme sind, woher denn auch? Und woher der kleine Justin Kevin Anton denn später wissen das, wenn er mit 18 Jahren jemanden krankenhausreif zusammenschlägt, weil er seinen Lolli nicht bekommen hat, ins Gefängnis muss? Aber hauptsache die lieben Eltern sagen immer lieb "bitte", wenn sie wollen das ihr Kind etwas nicht macht, schreiten nicht zur Tat und zeigen ihren Kindern nicht das es Konsequenzen für unrechtes Handeln gibt – Naja wenn man mal davon absieht, dass das Gelaber schon ganz schöne Folter ist.

Dem Kind Raum zum entfalten seiner Persönlichkeit zu geben und mit einem gesunden Menschenverstand heranwachsen zu lassen ist eine Sache, aber die Kinder zu kleinen respektlosen Anarchisten zu erziehen, eine andere.

regards,
Reygh.

Quellen:

Dienstag, 7. Juni 2011

On the other end: Warum Multiplayer-Online-Games an ihren Spielern scheitern - von Ray Katzon

G'Day,
heute präsentiere ich euch einmal geistige Ergüsse eines Gastautors in diesem Blog. Der Name des Blogeintrages ist, wie ihr sehr schnell mitkriegen werdet, Programm und es liegt mir fern dem guten RayKatzon vorzugreifen. Lest es selbst und mach euch ein Bild. Also viel Spaß bei „On the other end: Warum Multiplayer-Online-Games an ihren Spielern scheitern“ - Read&Enjoy:
Multiplayer-Online-Games... Unendliche Weiten... Shooter, RPGs, Rennspiele... Es gibt sie in allen Farben, Formen und Geschmacksrichtungen. Jeder, der sich Zocker nennt, hat sicherlich schon einmal eins gespielt. An sich ist der Gedanke nicht schlecht: Es spricht eine große Zielgruppe an, miteinander (oder auch gegeneinander) zu interagieren und soll anders als normale Offline-Spiele "sozial" sein .
Doch hier geht die Rechnung nicht auf. Sozial? Was versteht man unter sozial? Ich will euch nicht mit drögen Definitionen langweilen, deshalb werde ich meinen Begriff von sozial erklären. Sozial ist für mich eine Art Kodex, der das angenehme Miteinander zwischen Menschen gewährleistet, den Schwachen zu helfen und die Starken zu respektieren. Auch Höflichkeit und Einsicht gehören dazu, egal, zu welche Seite man nun gehört.
Versuchen wir dies nun auf ein "normales" MMO zu transferieren. Starten wir dazu, rein imaginär, ein Online-Spiel. Ich nehme hier einmal Call of Duty als Beispiel. Ein wirklich populärer Shooter, bekannt für seine etlichen Teile. Unsere Vorstellung, wenn das Spiel online "sozial" wäre, sähe etwa so aus: Teams, die gegeneinander kämpfen, sind sich einander bewusst, kämpfen wirklich als Team (und ich meine nicht 'Toll, Ein Anderer Macht's), beschützen die schlechteren Spieler und verneigen sich geistig vor wirklich guten Gegnern. Hier nun die Realität: Wild schreiende 14-Jährige, die jeden Anfänger sofort mit "Noob" beschimpfen, reine Einzelgänger-Aktionen sämtlicher Spieler und aufgeregte Gemüter nach eigenen Charakter-Tod. Ein Spezialfall? Es gibt noch weitere.
Wechseln wir nun das Genre: Strategie-Spiele. Hierfür habe ich das Spiel League of Legends (kurz LoL) ausgesucht. In einem Strategiespiel ist es wohl einfacher, anderen Spielern zu helfen, zusammen Taktiken zu entwickeln und wahres Können zu zeigen. Leider sehen das viele Spieler wohl anders: Teams kämpfen gegen sich selbst, "High-Level"-Spieler geben ihren eigenen Mitspielern die Schuld an einer verlorenen Runde und der Chat füllt sich regelmäßig mit wilden Beleidigungen.
"Aber Ray," werdet ihr jetzt vielleicht sagen, "du kannst doch das wahre Leben doch nicht auf ein MMO transferieren. Es ist doch schließlich nur ein Spiel." Ja genau. Es ist NUR ein SPIEL. Das heißt nicht, dass man aufgrund seiner Anonymität und physischer Sicherheit vor anderen Spielern sich wie ein Prollo benehmen muss. Außerdem will ich auch gar nicht sagen, dass alle Spiele bzw. alle Spieler davon betroffen sind. Es gibt Wege, dass Online-Erlebnis (zumindest für sich persönlich) erheblich zu verbessern.
Wie du mir, so ich dir. Dieses Sprichwort, richtig umgesetzt, kann Wunder wirken. Ich meine damit allerdings nicht, dass nur weil ihr freundlich zu euren Mitspielern seit, diese auch so zu euch sind. Viele Spieler bilden Clans mit ihren eigenen Regeln und Ordnungen. Auch Leute, die man persönlich kennt, eignen sich perfekt für ein angenehmes Zusammenspiel, egal ob mit- oder gegeneinander. Die Spieler, mit denen man spielt, zu kennen, sie vorher kennen gelernt zu haben und ein wirkliches Gemeinschaftsgefühl entwickelt zu haben, ist das Maximum an Sozialität (und auch Spaß!), das man in einem Online-Spiel erreichen kann.
Leider funktioniert das nur in seltenen Einzelfällen bei zufällig zusammen geworfenen Spielen. Aber wenn man selbst "sozial" ist, man sich gut mit Leuten versteht und schnell Verbindungen knüpft, sollte das Online-Erlebnis perfekt sein.
Viel Spaß beim kennenlernen & zusammen zocken wünscht euch
Ray Katz