Welcome

G'Day,

ich freue mich das ihr auf meinen Blog gefunden habt. Sei jetzt mal dahin gestellt wie ihr hier her gekommen seid und warum ihr euch hierfür interessiert - falls ihr euch hierfür interessiert.
Ob nun durch göttliche Fügung oder zufällig auf seite 2.884.920 bei der Google-Suche nach "Blog" geklickt (Zahl erdacht - Angabe ohne Gewähr), nun seit ihr hier. Lasst die geistigen Ergüsse auf euch einwirken und vielleicht gibt es so manche Passage die euch zum nachdenken anregt.
Eure Meinung zu meinem Geschriebenem ist mir wichtig. Ihr könnt mir auf jedem beliebigen Weg, den ihr wollt mir diese mitteilen. Vielleicht kann man ja auch mal ein wenig über Themen diskutieren?
Ich werde jedenfalls darauf achten keine Post zu veröffentlichen die sinnentleerte Inhalte wie: "Ich war heute einkaufen - Wurst ist allle.", aufweisen. Nein es sollen euch Texte und Videos erwarten die es wert sind zu lesen.
Ihr könnte mich ruhig auf Rechtschreibfehler oder ähnliches aufmerksam machen, bin für alles Dankbar.

regards,
Reygh

Dienstag, 7. Juni 2011

On the other end: Warum Multiplayer-Online-Games an ihren Spielern scheitern - von Ray Katzon

G'Day,
heute präsentiere ich euch einmal geistige Ergüsse eines Gastautors in diesem Blog. Der Name des Blogeintrages ist, wie ihr sehr schnell mitkriegen werdet, Programm und es liegt mir fern dem guten RayKatzon vorzugreifen. Lest es selbst und mach euch ein Bild. Also viel Spaß bei „On the other end: Warum Multiplayer-Online-Games an ihren Spielern scheitern“ - Read&Enjoy:
Multiplayer-Online-Games... Unendliche Weiten... Shooter, RPGs, Rennspiele... Es gibt sie in allen Farben, Formen und Geschmacksrichtungen. Jeder, der sich Zocker nennt, hat sicherlich schon einmal eins gespielt. An sich ist der Gedanke nicht schlecht: Es spricht eine große Zielgruppe an, miteinander (oder auch gegeneinander) zu interagieren und soll anders als normale Offline-Spiele "sozial" sein .
Doch hier geht die Rechnung nicht auf. Sozial? Was versteht man unter sozial? Ich will euch nicht mit drögen Definitionen langweilen, deshalb werde ich meinen Begriff von sozial erklären. Sozial ist für mich eine Art Kodex, der das angenehme Miteinander zwischen Menschen gewährleistet, den Schwachen zu helfen und die Starken zu respektieren. Auch Höflichkeit und Einsicht gehören dazu, egal, zu welche Seite man nun gehört.
Versuchen wir dies nun auf ein "normales" MMO zu transferieren. Starten wir dazu, rein imaginär, ein Online-Spiel. Ich nehme hier einmal Call of Duty als Beispiel. Ein wirklich populärer Shooter, bekannt für seine etlichen Teile. Unsere Vorstellung, wenn das Spiel online "sozial" wäre, sähe etwa so aus: Teams, die gegeneinander kämpfen, sind sich einander bewusst, kämpfen wirklich als Team (und ich meine nicht 'Toll, Ein Anderer Macht's), beschützen die schlechteren Spieler und verneigen sich geistig vor wirklich guten Gegnern. Hier nun die Realität: Wild schreiende 14-Jährige, die jeden Anfänger sofort mit "Noob" beschimpfen, reine Einzelgänger-Aktionen sämtlicher Spieler und aufgeregte Gemüter nach eigenen Charakter-Tod. Ein Spezialfall? Es gibt noch weitere.
Wechseln wir nun das Genre: Strategie-Spiele. Hierfür habe ich das Spiel League of Legends (kurz LoL) ausgesucht. In einem Strategiespiel ist es wohl einfacher, anderen Spielern zu helfen, zusammen Taktiken zu entwickeln und wahres Können zu zeigen. Leider sehen das viele Spieler wohl anders: Teams kämpfen gegen sich selbst, "High-Level"-Spieler geben ihren eigenen Mitspielern die Schuld an einer verlorenen Runde und der Chat füllt sich regelmäßig mit wilden Beleidigungen.
"Aber Ray," werdet ihr jetzt vielleicht sagen, "du kannst doch das wahre Leben doch nicht auf ein MMO transferieren. Es ist doch schließlich nur ein Spiel." Ja genau. Es ist NUR ein SPIEL. Das heißt nicht, dass man aufgrund seiner Anonymität und physischer Sicherheit vor anderen Spielern sich wie ein Prollo benehmen muss. Außerdem will ich auch gar nicht sagen, dass alle Spiele bzw. alle Spieler davon betroffen sind. Es gibt Wege, dass Online-Erlebnis (zumindest für sich persönlich) erheblich zu verbessern.
Wie du mir, so ich dir. Dieses Sprichwort, richtig umgesetzt, kann Wunder wirken. Ich meine damit allerdings nicht, dass nur weil ihr freundlich zu euren Mitspielern seit, diese auch so zu euch sind. Viele Spieler bilden Clans mit ihren eigenen Regeln und Ordnungen. Auch Leute, die man persönlich kennt, eignen sich perfekt für ein angenehmes Zusammenspiel, egal ob mit- oder gegeneinander. Die Spieler, mit denen man spielt, zu kennen, sie vorher kennen gelernt zu haben und ein wirkliches Gemeinschaftsgefühl entwickelt zu haben, ist das Maximum an Sozialität (und auch Spaß!), das man in einem Online-Spiel erreichen kann.
Leider funktioniert das nur in seltenen Einzelfällen bei zufällig zusammen geworfenen Spielen. Aber wenn man selbst "sozial" ist, man sich gut mit Leuten versteht und schnell Verbindungen knüpft, sollte das Online-Erlebnis perfekt sein.
Viel Spaß beim kennenlernen & zusammen zocken wünscht euch
Ray Katz

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